Mutter gewöhnt ihr Kleinkind behutsam an das WasserKI-Bild

Wassergewöhnung / Bambini-Kurs für Kinder ab 3 Jahren

Spielerisch das Wasser entdecken – gemeinsam mit Mama oder Papa, ab 3 Jahren

ab 3 Jahren fortlaufende Einheiten à 45 Minuten

Bevor ein Kind schwimmen lernt, muss es sich im Wasser wohlfühlen. Genau dafür ist unser Bambini-Kurs da – für Kinder ab drei Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil im Wasser, mit Spielen, ersten Mutproben und den ersten Selbstrettungsübungen.

Viele Kinder haben anfangs Respekt vor dem Wasser. Das ist völlig normal – und genau hier setzen wir an. In unserem Bambini-Kurs lernen Kinder ab drei Jahren zunächst, dem Wasser zu vertrauen: Gesicht ins Wasser, Blubbern, Gleiten, erste Sprünge vom Beckenrand. Alles in ihrem eigenen Tempo und gemeinsam mit euch.

Das angenehm warme Wasser unserer Pools nimmt die Kälteangst, die kleine Gruppe gibt Sicherheit, und unsere Trainerinnen und Trainer begleiten jedes Kind individuell. So entsteht die beste Grundlage für den späteren Seepferdchen Kurs.

Bambini-Kurs in Hannover und Pattensen

Der Bambini-Kurs ist für Kinder ab drei Jahren der erste Schritt ins Schwimmenlernen. Wir üben in Hannover-Döhren und in Pattensen – dort, wo es ruhig und warm ist.

Typische Inhalte einer Einheit: Ins Wasser gehen ohne Hilfe, Gesicht eintauchen, Blubbern, mit den Beinen strampeln, sich vom Beckenrand abstoßen und wieder sicher zurückkommen. Kinder, die vorher schon beim Babyschwimmen waren, starten hier meist besonders selbstbewusst. Am Ende steht der Übergang in den Seepferdchen Kurs.

Wie viele Einheiten braucht mein Kind?

Das ist von Kind zu Kind verschieden. Manche Kinder springen nach zwei Terminen ins Wasser, andere brauchen mehrere Wochen, bis sie den Kopf untertauchen. Beides ist völlig in Ordnung – Druck erzeugt bei der Wassergewöhnung nur Rückschritte. Wir beobachten genau und geben euch nach ein paar Einheiten eine ehrliche Einschätzung, wann der Wechsel in den Seepferdchen Kurs sinnvoll ist.

Sicherheit von Anfang an: Selbstrettung üben

Uns geht es im Bambini-Kurs nicht nur darum, dass Kinder Spaß im Wasser haben. Genauso wichtig sind die ersten Selbstrettungsmaßnahmen – also das, was zählt, wenn ein Kind einmal unerwartet ins Wasser fällt. Wir üben, sich auf den Rücken zu drehen und ruhig zu atmen, statt in Panik zu strampeln. Wir üben, sich zum nächsten Beckenrand zu orientieren, ihn zu greifen und sich daran entlangzuhangeln. Und wir üben, allein wieder herauszukommen.

Diese Handgriffe wiederholen wir immer wieder, bis sie sitzen – spielerisch verpackt, aber mit klarem Ziel. Am See oder am Gartenteich zählen im Ernstfall wenige Sekunden, und ein Kind, das sich auf den Rücken drehen kann, gewinnt genau die Zeit, die es braucht.

Wie die Kleinen anfangen

Gerade am Anfang sind Kinder neugierig und vorsichtig zugleich: Sie wollen alles selbst ausprobieren, brauchen dafür aber die Gewissheit, dass jemand da ist.

Gearbeitet wird mit wiederkehrenden Bewegungsabläufen und viel Material: Schwimmnudeln zum Festhalten, schwimmende Tiere zum Nachjagen, Reifen zum Durchtauchen. Was nach reinem Spielen aussieht, trainiert gezielt Gleichgewicht, Atemkontrolle und Wassergefühl. Für euch als Eltern ist der Kurs gleichzeitig eine Schulung: Ihr lernt, wie ihr euer Kind haltet, ohne es festzuhalten, und wie ihr Tauchimpulse ankündigt.

Wie viel Nähe ein Kind braucht, entscheidet es selbst. Manche lösen sich schon nach wenigen Terminen von der Hand, andere brauchen länger – beides ist richtig. Diesen Zeitpunkt bestimmen wir nicht nach dem Geburtstag, sondern nach dem Kind.

Der erste eigene Kurs

Für viele Kinder ist der Bambini-Kurs der erste Kurs überhaupt. Das ist ein Schritt, der nicht unterschätzt werden sollte: Neue Umgebung, neue Bezugsperson, dazu Wasser, das rutschig, laut und unberechenbar sein kann. Wir planen deshalb die ersten Termine bewusst ruhig. Bevor überhaupt geschwommen wird, lernen die Kinder den Beckenrand kennen, dürfen sitzen, mit den Füßen wippen und zuschauen.

Ihr als Eltern bleibt dabei in unmittelbarer Nähe – ihr dürft zuschauen, Blickkontakt halten und euer Kind ermutigen. Ob es irgendwann ohne euch im Becken zurechtkommt, entscheidet das Kind selbst und nicht der Kalender. Viele wachsen genau dann über sich hinaus, wenn sie wissen, dass Mama oder Papa in Reichweite ist.

Was in den Einheiten passiert

Wir arbeiten mit einer festen Abfolge, die den Kindern Sicherheit gibt. Nach der Begrüßung folgt ein Aufwärmspiel, dann der Übungsteil, danach freies Ausprobieren und zum Schluss ein Abschlussritual. Inhaltlich geht es um vier Dinge: das Gesicht ins Wasser legen und ausatmen, mit dem ganzen Kopf untertauchen, sich vom Beckenrand abstoßen und gleiten sowie in Rückenlage ruhig auf dem Wasser liegen.

Diese vier Fähigkeiten sind die Grundlage für alles Weitere. Ein Kind, das gleiten und ausatmen kann, lernt den Beinschlag in wenigen Einheiten. Ein Kind, das den Kopf oben behält, kämpft dagegen bei jeder Bewegung gegen die eigene Körperhaltung an. Deshalb nehmen wir uns hier besonders viel Zeit, auch wenn es für Eltern zunächst nach wenig Fortschritt aussieht.

Wenn ein Kind nicht will

Es gibt Tage, an denen ein Kind einfach nicht ins Wasser möchte. Wir zwingen niemanden. Stattdessen darf es zuschauen, am Rand mitmachen oder nur die Füße baden. Fast immer steigt es beim nächsten Mal wieder ein – oft sogar mutiger als vorher, weil es die Erfahrung gemacht hat, dass niemand Druck ausübt.

Sollte sich über mehrere Termine hinweg nichts bewegen, sprechen wir offen mit euch. Manchmal ist ein Kind schlicht noch nicht so weit, manchmal steckt eine konkrete Angst dahinter, die im Einzeltraining besser aufzulösen ist. Beides ist keine Niederlage, sondern eine normale Etappe.

Der Übergang zum Seepferdchen

Wann ein Kind bereit für den Seepferdchen Kurs ist – bei uns möglich ab vier Jahren –, entscheiden wir gemeinsam mit euch. Ein guter Indikator: Es taucht freiwillig unter, springt ohne Zögern vom Rand und gleitet mehrere Meter ohne Hilfe. Sind diese Punkte erfüllt, geht der Wechsel meist reibungslos, und das erste Abzeichen ist oft schon nach einem Kursblock in Reichweite.

Das lernt euer Kind

  • Ab 3 Jahren gemeinsam mit Mama oder Papa
  • Selbstrettung: auf den Rücken drehen, zum Beckenrand
  • Tauchen, Blubbern und Gleiten ohne Angst
  • Ideale Vorbereitung auf den Seepferdchen Kurs

Was der Kurs kostet

KursortPreis
Hannover-Döhren auf Anfrage

Preisstand für unseren Kursort Hannover-Döhren. Alle Preise sind Endpreise – als Kleinunternehmen nach § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer.

Kursorte: Hannover-Döhrenauch als Einzeltraining möglich

Erste Schritte ins Wasser – jetzt Platz anfragen

Je früher ein Kind das Wasser als etwas Schönes erlebt, desto leichter fällt später das Schwimmenlernen. Fragt einen Platz in der Wassergewöhnung an: Wir prüfen, welche Gruppe zum Entwicklungsstand eures Kindes passt, und melden uns persönlich zurück.

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Häufige Fragen

Muss ein Elternteil mit ins Wasser?

Ja – im Bambini-Kurs ist ein Elternteil mit im Becken. Die Nähe gibt Sicherheit, und ihr lernt gleich mit, wie ihr euer Kind sicher haltet und begleitet.

Was passiert, wenn mein Kind einen schlechten Tag hat?

Völlig normal in dem Alter. Es darf zuschauen, kuscheln oder früher raus – beim nächsten Mal sieht die Welt oft schon anders aus.

Ab welchem Alter geht der Bambini-Kurs?

Ab drei Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil im Wasser.

Lernen die Kinder auch, sich selbst zu retten?

Ja. Wir üben von Anfang an, was zählt, wenn ein Kind unerwartet ins Wasser fällt: sich auf den Rücken drehen, ruhig atmen, zum Beckenrand orientieren und allein wieder herauskommen.

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